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Der ASVÖ fordert: Die 25er-Obergrenze im Sport muss überdacht werden!

Trotz der eindringlichen österreichweiten Appelle des organisierten Sports, die aktuellen Maßnahmen zu überdenken, wurden von der Bundesregierung leider keine Änderungen für den Sport im Rahmen der nächsten Covid-Verordnung angekündigt!

Auch wiederholte Vorschläge, wie z. B. Ersatzspieler:innen nicht zu den 25 Personen zu zählen, wurden abgelehnt. Damit ist der Amateur- und Breitensport weiterhin nur stark eingeschränkt möglich, Mannschaftssportarten können auch auf Freiluft-Sportstätten keinen regulären Spiel- und Meisterschaftsbetrieb durchführen.

Christoph Schasché, Präsident des ASVÖ-Landesverbandes Kärnten, bekräftigt die Forderung der ASVÖ-Bundesorganisation und ihres Präsidenten Christian Purrer: "Die 25er-Regel im Sport ist realitätsfremd und entspricht nicht der Praxis und dem Regulativ vieler Sportarten. Aus diesem Grund ist die Nicht-Anhebung der Obergrenze von 25 Personen unverständlich, da sie vor allem wiederum den pandemiebedingt schwer geschädigten Amateur- und Breitensport trifft. Dass in einer Präszisierung nur Trainer:innen und Schiedsrichter:innen von der Obergrenze ausgenommen wurden, ist jedenfalls nicht ausreichend. Man denke hier nur an die Anzahl der Amateur-Spieler:innen zweier Fußball- oder Eishockeymannschaften, die in einem Meisterschaftsspiel in der Unterliga aufeinandertreffen!"

"Weiters betont Schasché, dass Ungeimpfte bzw. nicht vollständig Geimpfte dringend eine Perspektive für die Ausübung ihres Sports benötigen. Der ASVÖ fordert schon lange eine sportartenbezogene Anpassung der Covid-Maßnahmen an die reale Situation, natürlich weiterhin verbunden mit einer entsprechenden Strategie zur Vermeidung von Infektionen." 

"Ich kann nur unterstreichen, dass die Sportverbände und Sportvereine in der Pandemiezeit bisher äußerst verantwortungsbewusst gehandelt und die geforderten Präventionsmaßnahmen gewissenhaft umgesetzt haben - das gilt nicht nur für den Spitzensport und Sportgroßveranstaltungen, sondern auch für den gesellschaftlich so wichtigen Breiten- und Gesundheitssport. Flexiblere und praxisorientierte Vorgaben seitens der Politik wären für alle Beteiligten wesentlich leichter umzusetzen. Für das bisherige Engagement und die Geduld kann man den überwiegend Ehrenamtlichen im organisierten Sport nicht genug danken, auf sie ist auch in Zukunft Verlass", so Schasché abschließend.