Am Sonntag, 11. Oktober 2026, fand auf der permanenten Trainings- und Wettkampfstrecke Gurkerbrücke in Klagenfurt-Ebenthal der 32. Internationale Alpen-Adria-Wildwasserslalom statt. Wie jedes Jahr organisierte ihn der Kajak-Verein Klagenfurt (KVK). Gleichzeitig wurden die Österreichische Staatsmeisterschaft und die Kärntner Meisterschaft im Kanu-Slalom ausgetragen. 

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, fand auf der permanenten Trainings- und Wettkampfstrecke Gurkerbrücke in Klagenfurt-Ebenthal der 32. Internationale Alpen-Adria-Wildwasserslalom statt. Wie jedes Jahr organisierte ihn der Kajak-Verein Klagenfurt (KVK). Gleichzeitig wurden die Österreichische Staatsmeisterschaft und die Kärntner Meisterschaft im Kanu-Slalom ausgetragen. 

Der traditionelle Saisonschluss zog wieder die besten Nachwuchspaddler aus Mitteleuropa an. Mit dem Heimvorteil auf der von KVK-Sportvorstand Prof. Helmar Steindl aufgebauten Strecke konnten die Kärntner Sportler gut mithalten. 

Besonders erfolgreich war Max Steinbrenner (Sportunion Klagenfurt). Der 17-jährige Gailtaler wurde Österreichischer Staatsmeister im Kajak-Einer, Kärntner Meister und siegte auch im Alpen-Adria-Cup in der Juniorenklasse K1. Mit der Tagesbestzeit setzte er sich klar durch – nach einer Saison, in der er bereits international überzeugte. 

Weitere starke Ergebnisse der heimischen Athleten: Jakob Seebacher (KVK) wurde Dritter bei den Junioren im Kajak-Einer. Er hatte sich heuer bereits mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung des ECA Junior Cup 2026 in der internationalen Juniorenspitze behauptet und zeigte zudem Anfang Oktober beim ICF-Weltranglisten-Slalom in London (Lee Valley) eine starke Platzierung. Im Canadier-Einer erreichte Benedek Takacs (KVK) den dritten Platz bei der Staatsmeisterschaft und wurde Kärntner Meister; sein Zwillingsbruder Agoston Takacs (KVK) landete ebenfalls unter den besten. Milo Oblinger (Forelle Steyr) holte Silber im Canadier-Einer bei der Staatsmeisterschaft und beim Alpen-Adria-Cup. Auch KVK-Obmann Dr. Gerhard Schmid, ehemaliger Weltklasse-Kanute mit zahlreichen Staatsmeistertiteln und WM-Medaillen, ist immer noch auf dem Wildwasser aktiv und stellte sich in der Seniorenklasse der Konkurrenz. 

ASVÖ-Kärnten-Präsident Dr. Christoph Schasché machte sich selbst vor Ort ein Bild von den Wettkämpfen. Er unterstrich, dass ein solches Event ohne die unermüdliche Arbeit der Ehrenamtlichen nicht möglich wäre, und sprach insbesondere Prof. Helmar Steindl – seit Jahrzehnten treibende Kraft im KVK und Architekt der Gurker Strecke – sowie Helene ‚Susi‘ Winkler, dem organisatorischen Herzen des Vereins, seinen Dank und seine Anerkennung aus. 

Der Kajak-Verein Klagenfurt feierte heuer bereits sein 90-jähriges Bestehen. Wir wünschen dem Verein und allen Beteiligten weitere erfolgreiche Jahre und bedanken uns bei Organisatoren, Helfern und Funktionären für die gelungene Durchführung der Veranstaltung.