Projekte

Kinder gesund bewegen 2.0

Seit 2019 gibt es zwei Modelle:

1. Modell FLEX: 

  • In der Volksschule müssen mind. 15 bewegungsförderne Einheiten  im Schulunterricht nach den §§11 und 12 SchUG, in der Betreeung in ganztägigen Schulformen nach §12a oder bei Schul- oder schulbezogenen Veranstaltungen nach den $$13 und 13a SchUG, unter der Aufsicht der PädagogInnen, durchgeführt werden.
  • Im Kindergarten müssen mind. 15 bewegungsfördrende Einheiten der Kooperation innerhalb der regulären Betreuungszeit und unter der Aufsicht der PädagogInnen stattfinden. 
  • Die bewegungsfördernden Einheiten können auf unterschiedliche Gruppen / Klassen aufgeteilt werden. Weitere bewegungsfördernde Einheiten sind außerhalb der Regelunterrichts- bzw. Regelbetreuungszeit möglich.
  • Die PädagogInnen sollen durch die bewegungsfördernden Einheiten ein "training on the job" erfahren. Es ist daher unabdingbar, dass die PädagogInnen aktiv an diesen bewegungsfördernden Einheiten teilnehmen. 

2. Modell FIX: Dieses wird vom ASVÖ Kärnten nicht angeboten

Weitere Informationen zu den Modellen finden Sie hier

Nutzen für den Verein:

  • „Kinder gesund bewegen“ hilft längerfristige Kooperationen zwischen lokalen Sportvereinen und Kindergärten bzw. Volksschulen aufzubauen bzw. zu vertiefen.
  • Ziel ist es den Bekanntheitsgrad der Vereinsangebote bei Kindern, Pädagogen und Eltern zu steigern, neue Mitglieder zu gewinnen und das Interesse am Sport zu wecken.
  • Dem Verein werden die Kosten für die Übungsleiter, für die Aufwendungen von administrativen Tätigkeiten (Personalkosten) und für Materialanschaffungen, die im Zusammenhang mit den Aktivitäten für Kinder stehen, finanziell abgegolten.

Die Kooperation ist mit folgenden Institutionen möglich:

  • Öffentliche und private Volksschulen
  • Sonderschulen und -kindergärten
  • Kindergärten und Kindergruppen (offiziell registriert und 1 x pro Standort)
  • Horte: ist der Hort im gleichen Gebäude wie die Schule, zählt er institutionell zur Schule – ansonsten wird er als eigene Institution geführt.

Bewegungsfördernde Einheiten können in Form von vier verschiedenen Maßnahmen durch die Institution in Anspruch genommen werden:

  • Bewegungseinheiten
  • Bewegungsfeste
  • Informationsmaßnahmen (z.B. PädagogInnen-Information, Elternabend,...)
  • Feriencamps

Umsetzungsmodalitäten:

  • Im Rahmen von „Kinder gesund bewegen“ müssen mindestens 15 Einheiten pro Klasse/Gruppe innerhalb des Regelunterrichts bzw. der Regelbetreuungszeit (mit Anwesenheit der Pädagogen) in Form von Bewegungsmaßnahmen, Schulfesten (§ 13a SchUG), sowie Informationsmaßnahmen (Erstgespräch, Bewegungsberatung oder Elternabend) umgesetzt und dokumentiert werden.
  • Das Bewegungsangebot muss eine polysportive, kindgerechte und altersadäquate Ausrichtung haben und für alle Kinder möglich sein.
  • Kein rein sportartspezifisches Training, kein leistungsorientiertes Training, keine Talentesichtung o. Ä.
  • Alle Angebote im Rahmen von „Kinder gesund bewegen“ müssen für die Kinder kostenlos sein.
  • Darüber hinaus steht es jedem Verein frei, in welcher Form weitere polysportive, kindgerechte und altersadäquate Aktivitäten für Kinder angeboten werden. Diese können auch außerhalb der regulären Betreuungszeit und auch im Verein stattfinden.

Voraussetzungen für Übungsleiter (Modell FLEX):

1. Qualifikation ÜbungsleiterIn

  • Übungsleiterausbildung im Bereich Kinder oder
  • eine allgemeine Übungsleiterausbildung mit einer kinderspezifischen Fortbildung im Ausmaß von mindestens 8 Einheiten oder 
  • Höherwertige Ausbildung im Kinderbereich (z. B. InstruktorIn für Kinder, Sportlehramtsstudium, Sportlehrerausbildung etc.) oder 
  • Höherwertige Ausbildung (z. B. InstruktorIn für Erwachsene, SportwissenschafterIn etc.) mit einer kinderspezifischen Fortbildung im Ausmaß von mindestens 8 Einheiten

2. Qualitätssiegel
Darüber hinaus muss der lokale Sportverein, für den die/der ÜbungsleiterIn tätig ist, mindestens ein Bewegungsangebot für Kinder bzw. Kleinkinder, das mit dem Fit Sport Austria Qualitätssiegel zertifiziert ist, aktiv anbieten.

Ablauf:

  1. Der ASVÖ-Verein nimmt Kontakt mit der Landeskoordinatorin des ASVÖ Kärnten auf und gibt die Betreuungswünsche bekannt.
  2. Nach dem „OK“ durch die Landeskoordinatorin, kann eine Kontaktaufnahme mit den örtlichen Institutionen (Kindergarten bzw. Volksschule) erfolgen, um die Möglichkeiten/Interesse einer Kooperation abzuklären.
  3. Stimmt die Institution einer möglichen Kooperation zu, wird die Kooperationsvereinbarung gemeinsam ausgefüllt und unterschrieben und an die Landeskoordinatorin geschickt (= Vertrag).
  4. Danach wird die Institution freigegeben und es kann mit der Umsetzung der Einheiten begonnen werden
  5. Die geleisteten Einheiten sollen zeitnahe in die Datenbank eingeben werden. Diese Daten sind Grundlage und Voraussetzung für die weitere Abrechnung.

Abrechnungskriterien:

Insgesamt stehen jedem Verein maximal € 900,00 für die Betreuung pro Gruppe/Klasse zur Verfügung. Folgende Leistungen können in diesem Zusammenhang über „Kinder gesund bewegen“ abgerechnet werden:

  • Personalkosten (PRAE, Honorarnoten, Gehaltsabrechnungen)
    Abrechenbar sind Kosten für Übungsleiter lt. Aufzeichnungen (Datenbank) und Personalkosten für administrative Tätigkeiten.
  • Materialien (kinderspezifische Geräte, die für das Angebot benötigt werden).
  • Alle Einheiten müssen geleistet und dokumentiert sein (Datenbank).
  • Für die Abrechnung sind unbedingt Originalbelege erforderlich => Abrechnungsrichtlinien lt. Bundes-Sportförderungsgesetz beachten!
  • Die Auszahlung durch die ASVÖ-Bundesorganisation an den Verein erfolgt nach Abschluss der Einheiten in der jeweiligen Institution oder gesammelt am Ende des jeweiligen Umsetzungszeitraumes.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Verbandsbüro des ASVÖ Kärnten auf.
Weitere Informationen zur Förderung bzw. zum Projekt finden sie auch auf der Projekt-Webseite.